Dienstag, 2. Juni 2009

Fussball ist auf dem Platz !

"Irgendwo zwischen 11Freunde und Haus der Geschichte" ...
... sieht sich das Portal fussball-landschaften.de. Es zeigt Ansichten von Fussballplätze, die Woche für Woche überall in Deutschland für Tausende ein Stück Heimat und Alltagskultur sind. Nicht die grossen WM-Arenen, sondern die kleinen Plätze - wie oben der Alfred-Kunze-Sportpark in Leipzig - stehen im Mittelpunkt. Zu sehen gibt es Fotos in verschiedenen Rubriken: Architektur, Szenen, Geschichte - alles findet statt, sogar der gute alte Hartplatz, den ich als Torwart - ausser bei Regen - immer so gehasst habe.Die Platzherren haben auf künstlerischen Schnick-Schnack verzichtet. Klassische, zum Teil sehr nüchterne Fotos, oder einfach nur Szenen, wie sie jedes Wochenende auf den Plätzen der Republik spielen, sind zu sehen. Zur Kunst wird diese Seite durch ihr Gesamtkonzept: man kann sich stundenlang verlieren, der Geruch aus Bratwurst, Bier und Schweiß ist beinahe zu riechen.

Angeschlossen ist auch eine Ausstellung, die hoffentlich bald mal wieder zu sehen ist.

fussball-landschaften.de wurde für den Grimme-Online-Award 2009 nominiert - vollkommen verdient, wie der Sportreporter sagen würde ...


... Kazak hat übrigens in Neapel ein Stück italienischer Fußballkultur entdeckt:
Fotos: fussball-landschaften.de (oben); Kazak (unten).

Freitag, 29. Mai 2009

Manchmal ...

vermisse ich Dich sehr, Tamara.



... gut zu wissen, dass es Seelen wie Dich gibt da oben ...

Mittwoch, 27. Mai 2009

Sehr geehrter Franz Taraschka,

Sie kandidieren in meinem Viertel für die Wahl zum Stadtrat, auf dem Ticket der SPD. Jeden Morgen sehe ich Ihr selbstbezahltes Plakat, auf dem Sie Ihre herausragenden Eigenschaften unterstreichen:

"Kompetent" - mag sein, immerhin hängen die Plakate so, dass sie die Wild(en)plakatierer der NPD noch nicht überklebt haben. "Menschlich" - ja, nehme ich Ihnen auch ab. Schließlich impliziert der Fahrradlenker, dass Sie ein sportlich, familiärer Mensch sind, der trotz allem seinen Job nicht vergisst ... oder besser, selbst auf dem Fahrrad immer ansprechbar für seine Wähler ist (siehe Handy am Ohr).
Den Begriff "durchsetzungstark" aber, den müssen Sie mir erklären.

Ihre Thesen zur Rechtschreibreform konnten sich offenbar nicht durchsetzen. Oder wollen Sie uns damit sagen, Sie seien stark in der Durchsetzung von Institutionen wie dem Stadtrat und zielen damit auf das Unterbewusstsein vieler DDR-Nostalgiker und Alt-Linker ? Deren Stimmenpotential ist in Leipzig bekanntlich höher als das Ihrer Partei ... Dann wäre das ja eine ganz clevere Wahltaktik von Ihnen, Herr Taraschka ...


... und falls Sie es doch anders meinen, empfehle ich Ihnen den Peperoni-Test !

Gern geschehen, Ihr Kazak !

[Im Internet ist Franz Taraschka "durchsetzungsstark".]